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Hymnen

Seitdem ihr in der Luft euch angebaut!
Den Göttern opfert keine Seele mehr
Auf Erden, und kein Dampf von fetten Schenkeln
Steigt mehr zu uns empor seit dieser Zeit.
Wir fasten,
Kein Altar raucht, und die Barbarengötter
Schrein auf vor Hunger,
Und drohn, den Zeus von oben zu bekriegen,
Wenn er kein Ende macht der Handelssperre
Und freie Einfuhr schafft dem Opferfleisch!

Gibt's denn Barbarengötter auch bei euch
Und über euch?
25.2.06 15:40


Denn es gibt keine Schutzwehr für den,
der, im Rausch seines Reichtums,
den hohen Altar der Dike schändet:
Er wird in den Abgrund stürzen.

Aischylos: Die Orestie
25.2.06 15:25


Hymnos auf Ares

Niemals bezwinglicher, riesenstarker, streitbarer Daimon,
Freund der dröhnenden Waffen, Mörder, Bestürmer der Mauern,
unersättlicher, ewig mit Blut besudelter Ares,
grausiger Menschenschlächter, der rasend im Kampf du dich tummelst,
der du mit Schwertern und Lanzen den musenfeindlichen Streit suchst:
Mache ein Ende wütendem Hader und schmerzlicher Mühsal,
tausche das Schwingen der Waffen gegen die Arbeit Demeters,
Sehnsucht nach Freuden der Kypris gewähr uns und Feiern des Bakchos,
strebe zum Frieden, dem Nährer der Männer, dem Spender des Segens!
25.2.06 15:17


Hymnos auf Nomos

Himmlischer Nomos, dich heiligen Fürsten der Götter und Menschen
rufe ich an: Du ordnest die Sterne, du prägtest das wahre
Siegel auf Meere und Festland, du festigst, unbeugsam und ruhig,
sicher den Stand der Natur, für immer getreu den Gesetzen,
denen zufolge du droben dahinträgst den riesigen Himmel,
ruchlosen Haß gewaltsam verbannst aus der Ordnung der Dinge,
auch für die Sterblichen edle Lebensziele errichtest.
Denn wie ein Steuermann lenkst du allein die Wesen, auf rechte
Einsicht gestützt und frei von Irrtum, seit ältesten Zeiten
äußerst erfahren, und wirkst, ungefährdet, gemeinsam mit allen
rechtmäßig Handelnden, stürzt die Frevler jedoch ins Verderben.
Seliger, allseits geehrter, beglückender, allen willkommen,
spende uns, Mächtigster, voller Huld dein treues Gedenken!
25.2.06 15:16


Hymnos auf Dikaiosyne

Innig ersehnte, beglückende, höchster Gerechtigkeit treue
Gottheit, du freust der Gerechten dich stets nach dem Grundsatz der Gleichheit,
allseits verehrte, glückliche, stolze Dikaiosyne!
Aufrichtig und mit niemals beflecktem Gewissen genügst du
deinen Pflichten als ständiger Richter, vernichtest sie alle,
die sich nicht beugen unter dein Joch, nein, frönend dem Unmaß,
trotzig vor deinen wuchtigen Hieben ausbrechen wollen.
Allseits beliebt, verabscheust du Unruhe, schätzest Gelage,
freust dich des Friedens, du Liebliche, strebst nach sicherem Leben;
Übermaß hassest du immer, pflegst mit Freuden die Gleichheit.
Wissen um Glück und Gedeihen erreicht in dir die Vollendung;
Göttin, die du mit Recht die Frevel der Menschen zerschmetterst,
höre mich: Möge im Gleichgewicht stets das Leben der Menschen,
die vom Ertrag sich des Ackers ernähren, glücklich verlaufen,
aller Geschöpfe dazu, die Gaia, die göttliche Mutter,
pfleglich am Busen betreut, mit Zeus, dem Herrscher des Meeres!
25.2.06 15:15


Hymnos auf Nemesis II

Nemesis, Göttin, dich rufe ich an, du mächtigste Herrin!
Alles erblickst du, betrachtest das Leben der Menschengeschlechter,
ewig, erhaben, freust dich, als einzige, stets der Gerechten,
meidest verwickelte, niemals beständige Worte; dich fürchten
sämtliche Sterblichen, da sie dein Joch auf dem Nacken verspüren.
Denn du beurteilst sie alle, beharrlich, und niemals entgeht dir
einer, der hochmütig, ohne Verantwortung lästernd, daherschwatzt.
Alles erspähst du und hörst du, und alles entscheidet dein Urteil.
Du verkörperst das Recht der Sterblichen, oberste Gottheit.
Komme, du Selige, Reine, die stets den Geweihten du beistehst,
schenke uns gute Gedanken, befreie uns aber von böser,
unfrommer, dreist-überheblicher, schwankender, übler Gesinnung!
25.2.06 15:13


Hymnos auf die Moiren

Weithin berühmte, unendliche Moiren, ihr Töchter der düstren
Nacht, erhöret mein Flehen! Ihr wohnt am himmlischen Teiche,
wo aus der dunklen, warmen Quelle im schattigen, schönen
Winkel der steinernen Grotte das Wasser schimmernd hervorbricht,
fliegt auch über die unermeßlichen Fluren der Menschen,
naht euch, gehüllt in purpurne Schleier, den ruhmreich bewährten,
leichtsinnig hoffenden Sterblichen auf dem Felde des Schicksals,
wo den Wagen, der jegliche Stätte erreicht auf der Erde,
nichtiger Wahn bis zum Ziele des Rechtes, der Hoffnung, der Sorgen,
uralter Satzung und ewig waltender Herrschaft dahinrollt.
Kann doch die Moira das Leben durchschauen - als einzige unter
allen Unsterblichen, die des Olympos Schneehaupt bewohnen,
außer dem Blick des Zeus, dem untrüglichen; was uns auch zustößt,
Moira und Zeus gewahren es bis in die innersten Gründe.
Ihr, die ich anflehe, kommet, voller Nachsicht und Milde,
Atropos, Lachesis, Klotho, ihr Töchter des trefflichen Vaters,
unsichtbar schwebt ihr, auf ewig unwandelbar fest, in den
Lüften,
nehmet und gebt, unabdingbar zwingend, den Sterblichen alles.
Moiren, erhöret, bitte, mein frommes Beten und Spenden,
naht den Geweihten euch, Tilger der Schmerzen, mit freundlichem Rate!
25.2.06 15:12


Hymnos auf Nike

Mächtige Nike, dich ersehnen die Sterblichen innig,
du allein beschwichtigst den Kampfeseifer der Menschen
und den entsetzlichen Streit auf dem Schlachtfeld der feindlichen Heere
durch die Entscheidung über das ringende Streben zum Siege,
dem du die köstlichste Ehre verleihst in jähem Erscheinen.
Bist du doch stärker als alle, du birgst, Gepriesene, jeden
Zwistes herrlichen Ruhm, umtönt vom Jubel des Glückes.
Komm, du Ersehnte, du Selige, kröne strahlenden Auges
immer das ruhmvolle Werk durch einen erfolgreichen Ausgang!
25.2.06 15:11


Hymnos auf Zeus


Zeus, Vater Zeus, dein ist die Himmelsmacht, du schaust
der Menschen Taten, b?se wie
auch gute, wachst auch ?ber wilder Tiere Frevel
und deren rechtgem??e Ahndung.
25.2.06 01:48


Hymnos auf Poseidon


H?chster der G?tter, Herr des Meeres,
bewaffnet mit goldenem Dreizack, Poseidon,
Tr?ger der Erde auf schwangerer Salzflut!
Kiemenatmend, umtanzen im Kreis
dich schwimmende Wesen,
schwingen mit leichtem Schlage der Flossen
behend sich empor, plattnasige,
von keck gestr?ubter Finne ?berragte
flinke Hunde der See,
die Freunde der Musen, Delphine,
Gesch?pfe der Wogen, betreut von den g?ttlichen
T?chtern des Nereus und der Amphitrite.
25.2.06 01:45


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