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Parmenides

Das Mehrere ist der Gedanke.

Prmenides
14.5.06 12:59


Aber da eine letzte Grenze vorhanden, so ist [das
Seiende] abgeschlossen nach allen Seiten hin, ver-
gleichbar der Masse einer wohlgerundeten Kugel, von
der Mitte nach allen Seiten hin gleich stark. Es darf ja
nicht da und dort etwa größer oder schwächer sein.

Denn da gibt es weder ein Nichts, das eine Vereini-
gung aufhöbe, noch kann ein Seiendes irgendwie hier
mehr, dort weniger vorhanden sein als das Seiende, da
es ganz unverletzlich ist. Denn [der Mittelpunkt,]
wohin es von allen Seiten gleichweit ist, zielt gleich-
mäßig auf die Grenzen.

Parmenides
14.5.06 12:51


Wie könnte nun demnach das Seiende in der
Zukunft bestehen, wie könnte es einstmals entstanden
sein? Denn entstand es, so ist es nicht und ebensowe-
nig, wenn es in Zukunft einmal entstehen sollte.
So ist Entstehen verlöscht und Vergehen verschollen.

Auch teilbar ist es nicht, weil es ganz gleichartig
ist. Und es gibt nirgend etwa ein stärkeres Sein, das
seinen Zusammenhang hindern könnte, noch ein ge-
ringeres; es ist vielmehr ganz von Seiendem erfüllt.
Darum ist es ganz zusammenhängend; denn ein Sei-
endes stößt dicht an das andere.

Parmenides
14.5.06 12:47


Das
Nichtseiende kannst Du weder erkennen (es ist ja un-
ausführbar) noch aussprechen.
Denn [das Seiende] denken und sein ist dasselbe.
Dies ist nötig zu sagen und zu denken, daß [nur]
das Seiende existiert.

Parmenides
14.5.06 12:35





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